Dirmstein, Mittelpunkt des Dreiecks Worms/Frankenthal/Grünstadt, bildet die Schnittstelle zwischen dem Rebenmeer der Deutschen Weinstraße und dem Gemüsegarten Deutschlands. Wegen ihres attraktiven Ortsbildes, ihrer teils preisgekrönten „Tröpfchen“ und der vielfältigen Gastronomie wird die 3.000-Einwohner-Gemeinde am Rande des Leiningerlandes schon seit Jahrzehnten als „Perle“ bezeichnet. Sie bietet Gelegenheit für Spaziergänge durch historisches Ambiente oder durch die Natur, aber auch zum Besuch von kulturellen Veranstaltungen mit zum Teil international bekannten Künstlern.
In der Vergangenheit war Dirmstein Sitz von bis zu 22 Adelsfamilien. Aus diesen Zeiten gibt es noch eine Vielzahl baulicher Spuren wie zum Beispiel
das Koeth-Wanscheid’sche Schloss mit seinem Englischen Garten. Wer sie erkunden möchte, parkt am besten auf dem großen Platz vor dem Sturmfeder’schen
Schloss, das heute als Rathaus sowie als Kulturzentrum dient, und begibt sich in die Marktstraße mit dem außergewöhn-lichen Michelstor. Im Bürgermeister-Büro
und bei verschiedenen Gaststätten im Ortskern können Sie
1 farbiges Faltblatt mit Satellitenfotos und drei Vorschlägen für
einen Rundgang zu den Spuren der Geschichte erhalten (siehe Gutschein!).
Den Weg in den Ortskern weist Ihnen übrigens der Turm der stattlichen Zweikirche Sankt Laurentius aus dem Jahr 1746, an deren Planung der berühmte Barockbaumeister Balthasar Neumann mitgewirkt hat und unter deren Dach von Anfang an getrennte Sakralräume für beide christlichen Konfessionen eingerichtet sind. Vis-a-vis befindet sich noch eine ehemalige Hospitalkapelle aus dem 14. Jahrhundert. Am südöstlichen Ortsrand hatte einst der Bischof von Worms seinen Landsitz. Das Amtshaus und der „Diebsturm“ seines Schlosses sind bis heute erhalten.
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